Das offizielle Archiv 7. Oktober 1946  ·  21. Juni 2007
1946  ·  2007

Schwoazze Luft (Hirschal & Böck)

Hörbeispiel
äusa sitz ma hoid a wengl aufn bankl a trankl in da hand weu in dem land derfst ned nüchtern sei und ned schüchtern sei sonst dablast das ned kann scho sein, mir san zwa nodiche verlierer nur kniera warma nie wo fahr ma hi ausser in die gruabn, sama amoi gstorbn und dann fasst das ned weu: alles was bleibt is schwoazze luft, schwoazze luft, schwoazze luft is alles was bleibt is schwoazze luft, schwoazze luft äusa sitz ma halt a bissel in da tintn und finden ka pardon, kan himmelslohn und des bankel kracht, weu die zeit, die macht alles morsch und hin kann scho sein, mir ham uns söwa eineg’rissen mir wissen ja eh an schas, drum hoch das glas weu wer scheisst si drum und wer reisst si um so a oaschpartie weu: alles was bleibt is schwoazze luft, schwoazze luft, schwoazze luft is alles was bleibt is schwoazze luft, schwoazze luft und die einen sind im schatten (heasd, des kenn i do von wo) und die andern sind im licht (ja, wanns’as aufdrahn aufm klo) doch man sieht nur die im licht sind (is des ned von diesem brecht ?) die im schatten sieht man nicht ( hör auf, weu mir is eh scho schlecht) äusa sitz ma halt a wengl in da finstern und gwinnst’d an überblick über’s geschick weu die nacht is lang und da tod macht schlank und ma siecht ka licht weu: alles was bleibt is schwoazze luft, schwoazze luft, schwoazze luft is alles was bleibt is schwoazze luft, schwoazze luft ...